Cherax sp. aff. holthuisi, Orange-Tip-Flusskrebs


Cherax sp. aff. holthuisi, Orange-Tip-Flusskrebs

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Cherax sp. aff. holthuisi, Orange-Tip-Flusskrebs
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Wissenschaftlicher Name: Cherax sp. aff. holthuisi

Umgangssprachlich: Feuerkrebs, Orange Tip, Cherax sp. „Orange Tip“, Orangespitzen-Krebs

Größe: Erwachsene Tiere können etwa 10 bis 12 cm Körperlänge erreichen, geliefert werden geschlechtsreife Krebse.

Lebenserwartung: 4-6 Jahre

Empfohlene Aquariumgröße: ab 100 l Inhalt für ein Paar

Wasserwerte: Temperatur 20-27 °C, pH 6,5-8,0 Härte >5 °dGH

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Ernährung: Allesfresser; es bietet sich handelsübliches Spezialfutter für Krebse ebenso an, wie Granulatfutter für Fische. Wichtig ist Falllaub oder weiches Holz (Moorkienholz), das die Krebse verwerten können.

Haltung: Der Feuerkrebs tendiert nur mäßig zur Grabetätigkeit. Trotzdem sollten schwerere Aufbauten direkt auf dem Boden aufliegen, damit die Tiere keine Möglichkeit haben, sie zu untergraben. Anzuraten ist ein Bodengrund aus flachen Kieselsteinen, der den Krebsen Beschäftigung bietet, wenn sie die einzelnen Steine auf der Suche nach Nahrungsbrocken umschichten. Sehr wichtig sind möglichst viele Versteckplätze, die man in Form von Ton- oder Plastikröhren, Naturstein- oder Ziegelsteinaufbauten verwirklichen kann. Aquarienpflanzen können durchaus verwendet werden. Nur selten werden sie als Futter betrachtet. Für uneingeschränkte Sicht sorgt am besten eine kräftige Filterung in Kombination mit einem regelmäßigen Wasserwechsel. Die Beleuchtungsstärke ist sekundär, wobei beachtet werden sollte, dass diese Cherax-Art eher dämmerungs- bis nachtaktiv ist und tagsüber meist in einer Höhle Unterschlupf sucht.

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Vermehrung: In der Regel sind die Scheren beim Weibchen kleiner als beim Männchen, doch ist das kein absolut sicheres Unterscheidungsmerkmal. Um das Geschlecht zu bestimmen, schaut man am besten auf die Körperunterseite. Wie bei den anderen Arten der Gattung besitzt das Weibchen am Ansatz des 3. Beinpaares zwei ovale Öffnungen, aus denen später die Eier austreten. Dem Männchen fehlen diese Öffnungen, dafür zeigt es am 5. Beinpaar jeweils einen Dorn.

Meist verläuft die Paarung im Verborgenen und man wird erst auf den zukünftigen Krebsnachwuchs aufmerksam, wenn das Weibchen sich für längere Zeit zurückgezogen hat. Es trägt dann Eier unter dem Hinterleib und ist oft für Tage nicht zu sehen. Die Entwicklung vom befruchteten Ei zum selbständigen Jungkrebs vollzieht sich beim Feuerkrebs innerhalb von vier bis sechs Wochen (24 bis 26 °C). Zwei weitere Wochen passt das Weibchen dann noch auf den eigentlich schon selbständigen Nachwuchs auf. Den Jungkrebsen wird zunächst nicht nachgestellt, sie leben allerdings auch sehr versteckt. Die Anfangsgröße beträgt etwa 6 mm, nach. Die Geschlechtsreife tritt zum Ende des ersten Lebensjahrs ein.

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Vergesellschaftung: Erwachsene Krebse kann man durchaus mit Zwerggarnelen und unaufdringlichen Kleinfischen vergesellschaften. Bodenorientierten Fischen wird allerdings nachgestellt. Schnecken werden geknackt und als Nahrung angesehen. 

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