10 Querstreifenbärblinge, Danio erythromicron


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Wissenschaftlicher Name: Danio erythromicron

Umgangssprachlich: Querstreifen-Zwergbärbling, Blaubandbärbling

Größe: unter 2,5 cm; geliefert werden geschlechtsreife Tiere

Lebenserwartung: etwa 4 Jahre

Empfohlene Aquariengröße: ab 30 Liter aufwärts

Wasserwerte: Temperatur 18-25 °C; pH 6,8-8,0; Härte 5-20 °dH

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Ernährung: In den natürlichen Lebensräumen vermutlich Zooplankton passender Größe. Im Aquarium sind die Fische Allesfresser, wobei sie durchaus Vorlieben für bestimmte Nahrung entwickeln können. Gut angenommen wird beispielsweise qualitativ hochwertiges Futtergranulat, aber auch solches Lebend- und Frostfutter, das in das Maul passt, ebenso Flockenfutter.

Haltung: Diese Fische leben endemisch im Inle-See (Myanmar) und in mit ihm zeitweise verbundenen stehenden kleineren Gewässern. Der See ist recht flach und besitzt einen pH-Wert, der jahreszeitlich zwischen 7,5 und 8,0 schwankt, ebenso die Wassertemperatur (20-24 °C). Zu den Rändern hin ist der See stark verkrautet, auch wurden von den Anwohnern über weite Bereiche schwimmende Gärten angelegt.

Ein Aquarium für die Querstreifen-Zwergbärblinge muss nicht besonders groß sein. Für eine Gruppe von etwa zehn Tieren genügt bereits ein Volumen ab 30 Liter, wobei größere Aquarien sicher wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Für den Bodengrund sollte man ein dunkles Substrat wählen, denn dazu kontrastieren die Farben der Fische am besten. Ergänzend lassen sich einige größere Flusskiesel als Dekorationsmittel einbringen. Bitte keine Materialien wie Moorkienholz oder Totlaub verwenden! Sie könnten zum Absinken des pH-Werts beitragen, was diesen Fischen überhaupt nicht behagt.

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Bei der Auswahl der Wasserpflanzen ist man zum einen etwas von der Aquariengröße abhängig, zum anderen sollte man auch nur solche Pflanzen aussuchen, die mit den für die Danio erythromicron empfohlenen Wasserwerten keine Probleme haben. Da sie für diese Fische lediglich als Laichsubstrat oder Versteckplatz eine Rolle spielen, hat man immer noch eine große Auswahl. Wichtig sind dicht bepflanzte Bereiche (am besten feinfiedrige Pflanzen und/oder Moospolster) zu den Rändern und dem Hintergrund hin, nach vorne hin lässt man viel Schwimmraum, um die Querstreifen-Zwergbärblinge besser beobachten zu können. In das Aquarium eingesetzte Schwimmpflanzen sollten nicht die gesamte Oberfläche bedecken, denn die Farbenpracht der Fische kommt nur dann besonders gut zur Geltung, wenn eine Lichtquelle sie von oben und dabei am besten schräg von vorne beleuchtet.

Der nötige Sauerstoffeintrag und die Wasserbewegung erfolgen über einen handelsüblichen Innen- oder Außenfilter. Zusätzlich tragen regelmäßige Wasserwechsel zum Wohlbefinden der Fische bei. Dabei dürfen auch größere Mengen gewechselt werden, eine Temperaturanpassung ist nicht unbedingt nötig, wenn das Tauschwasser in den oben angegebenen Wertebereichen bleibt.

Selbst bei diesen kleinen Bärblingen ist es wichtig, das Aquarium vollständig abzudecken. Werden die Fische nämlich unglücklich verschreckt, dann können sie planlos durch das Becken schießen und im Extremfall sogar aus dem Wasser springen.

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Vermehrung: Die Geschlechtsunterschiede sind bei dieser Art zwar nicht besonders ausgeprägt, aber durchaus erkennbar. Bei den Männchen sind die senkrechten Körperstreifen wesentlich breiter als bei den Weibchen. Auch reichen sie bei erwachsenen dominanten Tieren am Vorderkörper wesentlich weiter hinunter. Die blauen Farbtöne wirken bei den Weibchen wesentlich blasser, während die orangefarbenen Töne in den Flossen bei einzelnen Weibchen sehr intensiv sein können. Während der Fortpflanzungszeit wirken weibliche Tiere mit Laichansatz außerdem runder und kräftiger als ihre männlichen Artgenossen.

Da selbst ausgewachsene Weibchen nicht besonders produktiv sind und im Ansatz kaum mehr als 30 Eier absetzen, sollte man im Zuchtansatz zwei bis drei Männchen mit mehreren Weibchen vergesellschaften. Zweckmäßig wurde das Aquarium vorher mit einem Laichsubstrat eingerichtet. Das können Moospolster oder aber auch künstliche Laichfasern (Wollmopps) sein, die den Aquarienboden mehrere Zentimeter hoch bedecken. Die Pflanzen können aber noch besser auf einer dicken Schicht aus grobem Kies aufliegen, der nach dem Laichen die herabsinkenden Eier aufnimmt.

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Grundsätzlich sollte das Wasser im Zuchtaquarium vom pH-Wert her über oder zumindest auf dem Neutalpunkt liegen. Die im Handel meist angebotenen Nachzuchten sind ansonsten anpassungsfähig und kommen sogar mit mittelhartem Wasser gut zurecht. Als optimale Wassertemperatur gelten 22-24 °C. 

Die Zuchtgruppe wird am besten mittags bis nachmittags zur Eingewöhnung in das leicht gefilterte oder belüftete Aquarium umgesetzt. So hat sie ausreichend Zeit, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Meist beginnen bereits am Folgemorgen die ersten Laichaktivitäten.

Während der Fortpflanzungsphasen verhalten sich die Männchen leicht territorial, wobei der mögliche Laichplatz gegen arteigene Konkurrenten verteidigt wird. Weibchen werden hingegen mit gespreizten Flossen angebalzt. Hat sich ein Paar gefunden, dann werden auch bald die Geschlechtsprodukte abgegeben.

Obwohl die befruchten Eier meist nicht direkt auf dem Präsentierteller liegen, was die Fische später finden, wird auch gefressen. Daher ist ein Laichrost oder Laichgitter direkt unter dem Laichsubstrat sehr wohl angebracht! Dass alternativ eine dicke Lage aus grobem Kies verwendet werden kann, wurde ja bereits erwähnt.

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Man kann die Zuchtgruppe für zwei bis drei Tage zusammenlassen, denn die Entwicklungsdauer der Eier ist relativ lang. Erst nach 72-84 Stunden schlüpfen die Larven schlüpfen, die zunächst auf dem Boden liegenden und mit weiterer Entwicklung später an den Aquarienscheiben und sonstigen Einrichtungsgegenständen anhaftenden. Erst nach drei bis vier Tagen schwimmen sie frei. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, mit dem Füttern zu beginnen.

Zunächst bewältigen die kleinen Fische Pantoffeltierchen oder passendes Staubfutter von einer Größe zwischen 0,01 und 0,05 mm. Nimmt der Nachwuchs die Nahrung an, ist das Schlimmste überstanden und er wächst zügig weiter. Bald kann auf Artemia-Nauplien, feinstes Tümpelfutter und (ergänzend) gröberes Staubfutter umgestiegen werden. Im Alter von acht bis zehn Wochen ändert sich die Gestalt zu der, erwachsener Fische hin. Zum Ende der zwölften Lebenswoche besitzen die Jungfische bereits das Farbkleid ihrer Eltern.

Vergesellschaftung: Diese Bärblinge sind absolut friedfertig und können eigentlich mit anderen Friedfischen wie den üblichen Lebendgebärenden, Panzerwelsen, usw. vergesellschaftet werden. Allerdings besteht immer das Risiko, dass sie von diesen dominiert werden. Gut verläuft hingegen die Vergesellschaftung mit den hübschen Nacktlauben, Sawbwa resplendens, mit denen sich unsere Zwerg-Danio auch in der Natur den Lebensraum manchmal Teilen. Ihre volle Schönheit und ihr gesamtes Verhaltensspektrum entfalten die Danio erythromicron auf jeden Fall im Artaquarium, wenn sie in einer losen Gruppe von 10 und mehr Fischen gepflegt werden.

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Besonderes: Innerhalb der Gattung bilden die Zwergbärblinge Danio margaritatus und D. erythromicron eine engere Verwandtschaftsgruppe. Nicht ganz klar ist es, ob es sich bei vor Jahren gezeigten und ähnlich gemusterten Fischen um eine dritte Art oder lediglich um Kreuzungen zwischen den beiden Arten handelte. 

Richtiges Einsetzen der Fische: Schneiden Sie diese Beutel vorsichtig am Knoten auf und geben Sie den Inhalt samt Fischen in einen kleinen Eimer (den anschließend unbedingt abdecken). Danach können Sie langsam Aquarienwasser zugeben, damit die Tiere behutsam an die neuen Wasserbedingungen gewöhnt werden. Nach ungefähr 20 Minuten fangen Sie die Tiere vorsichtig aus dem Eimer und geben sie ohne das Wasser aus dem Gefäß in das Aquarium.

Bitte beachten: Färbung und Zeichnung sind bei dieser Art individuell ausgeprägt, daher können die gelieferten Tiere von den Abbildungen geringfügig abweichen.

Diese Fische können deutschlandweit versandt werden. Die Lieferung erfolgt ausschließlich per Übernachtzustellung und durch einen zugelassenen Tiertransport. Die Versandtage sind Montag bis Donnerstag.

Beachten Sie bei Angabe der Lieferadresse, dass dort die Annahme der Lieferung gewährleistet ist. Auch die Angabe einer Telefonnummer kann helfen. Eine Anlieferung an eine Packstation ist nicht möglich.

Die gesunde Ankunft Ihrer Tiere liegt uns sehr am Herzen. Bei Bestellungen bis spätestens Mittwoch, 10 Uhr, können die Tiere meist noch in der gleichen Woche versandt werden. Bei später eintreffenden Bestellungen kann es passieren, dass der Versand erst in der Folgewoche erfolgt, weil er beim Transportunternehmen angemeldet werden muss und wir die Fische auch auf die Reise vorbereiten müssen.

Zum Wohle der Tiere behalten wir uns vor, bei extremer Hitze oder Kälte (Temperaturen über 30 °C und unter 0 °C), den Versand auf andere Tage zu verlegen. Wir können nur die lebende Ankunft der Tiere beim Kunden garantieren. In den kalten Monaten von November bis April erfolgt der Versand gegebenenfalls mit Heatpacks und – egal zu welcher Jahreszeit – stets in dickwandigen Styroporboxen.

Die zur Bestellung gehörende Rechnung geht Ihnen vorab per E-Mail im PDF-Format zu.

Das Widerrufsrecht ist ausgeschlossen bei Waren, die nach speziellen Wünschen des Kunden angefertigt wurden, sowie bei schnell verderblicher Ware. Dazu gehören auch diese Wirbeltiere.

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