10 Glühlichtbärblinge, Danio choprae


10 Glühlichtbärblinge, Danio choprae

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Wissenschaftlicher Name: Danio choprae

Umgangssprachlich: Glühlichtbärbling, Rubinbärbling, Glühlicht-Danio

Größe: bis 3,5 cm; geliefert werden geschlechtsreife Tiere

Lebenserwartung: mehr als 4 Jahre

Empfohlene Aquariengröße: ab 80 Liter aufwärts

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Wasserwerte: Temperatur 16-26 °C; pH 6,0-8,0; Härte < 12 °dH

Ernährung: In der Natur vermutlich überwiegend Kleininsekten und Insektenlarven. Im Aquarium verhalten sich die Fische wie typische Allesfresser. Angenommen wird qualitativ hochwertiges Futtergranulat, aber auch alles Lebend- und Frostfutter, was in das Maul passt, sowie Flockenfutter. Da sich diese Fischart leicht überfressen kann, sollte nur in kleinen Portionen und nicht täglich gefüttert werden.

Haltung: Entdeckt wurden diese Fische im Norden Myanmars, wo sie in kleinen Bachläufen mit Kiesbett und Steineinlagen unterschiedlicher Größe leben. Eine Wasserpflanzenvegetation gibt es in diesen Gewässern nicht, die Glühlichbärblinge halten sich meist in Bereichen von 20-30 cm Wassertiefe auf. Für das Aquarium ist ein dunkles Substrat besonders zu empfehlen, weil die Fische unter diesen Voraussetzungen die kräftigsten Farben zeigen. Dazu kontrastiert auch das Grün der meisten Pflanzen sehr gut.  Ergänzend lassen sich einige größere Flusskiesel und/oder Moorkienholz als Dekorationsmittel einbringen.

Da Wasserpflanzen für diese Fische höchstens als Laichsubstrat eine Rolle spielen, hat man hinsichtlich der Arten eine große Auswahl. Wichtig sind dicht bepflanzte Bereiche (am besten feinfiedrige Pflanzen und/oder Moospolster) zu den Rändern und dem Hintergrund hin, damit sich die Fische auch einmal zurückziehen können. In das Aquarium eingebrachte Schwimmpflanzen sollten nicht die gesamte Oberfläche zuwuchern, denn die Farbenpracht der Fische kommt besonders dann zur Geltung, wenn eine Lichtquelle das Aquarium von oben und dabei am besten leicht schräg von vorne beleuchtet.

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Für den nötigen Sauerstoffeintrag und die Wasserbewegung sorgt am besten ein handelsüblicher Innen- oder Außenfilter. Darüber hinaus trägt ein regelmäßiger Wasserwechsel zum Wohlbefinden der Fische bei. Dabei dürfen auch größere Mengen gewechselt werden, eine Temperaturanpassung ist nicht unbedingt nötig, wenn das Tauschwasser in den oben angegebenen Wertebereichen bleibt.

Wichtig ist es bei diesen Bärblingen, das Aquarium abzudecken, insbesondere an den Ecken. Werden die Fische verschreckt, dann können sie durch das Becken schießen und im Extremfall sonst sogar herausspringen.

Vermehrung: Die Geschlechtsunterschiede sind bei dieser Art nicht besonders ausgeprägt. Allerdings sind laichbereite Weibchen runder und bleiben etwas blasser als die kleineren, dafür aber farbintensiveren Männchen. Sicher können in einem geräumigen und stellenweise dicht bepflanzen Gesellschaftsaquarium beim Halten einer größeren Gruppe immer wieder einmal Zufallsnachzuchten überleben. Weitaus ergiebiger ist es aber, ein kleineres separates Zuchtaquarium von 15-20 Liter Inhalt aufzustellen, das zweckmäßig eingerichtet wird.  Wenn es eingelaufen ist, besetzt man es mit einem Zuchtpaar oder einer kleinen gemischten Gruppe der Rubinbärblinge.

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Auch diese kleinen Danio unterscheiden sich in der Fortpflanzung nicht großartig von anderen Gattungsvertretern. Sie sind Freilaicher, die ihre Geschlechtsprodukte auf oder zwischen feinem Pflanzenmaterial abgeben. Dabei gilt es, sie weitgehend vom Fressen der eigenen Eier abzuhalten. Dazu lässt sich beispielsweise ein Laichrost oder Laichgitter so einbringen, dass es die Fische vom Laich fernhält, der nach der Abgabe der Geschlechtsprodukte von Männchen und Weibchen in Richtung Boden absinkt. Wem das zu kompliziert ist, der kann auf eine mehrere Zentimeter dicke Lage aus grobem Kies zurückgreifen. Hier kommen die Fische ebenfalls nur schlecht an die Eier in den Zwischenräumen.

Großartige Wasserpanschereien zur Herstellung des richtigen Milieus entfallen eigentlich. Etwas sollte man aber schon auf die Fische eingehen. Grundsätzlich sollte das Wasser eher weich sein und vom pH-Wert um den Neutalwert liegen. Die im Handel aber meist angebotenen Nachzuchten sind aber anpassungsfähig und kommen selbst mit mittelhartem Wasser gut zurecht. Als optimale Wassertemperatur gelten 20-23 °C. 

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Die Zuchttiere werden mittags bis nachmittags zur Eingewöhnung in das leicht gefilterte oder belüftete Aquarium umgesetzt. So haben sie Zeit, sich einzugewöhnen. Dominante Männchen sind oft schnell dabei, sich um einen geeigneten Ablaichplatz, wie zum Beispiel ein loses Moospolster, ein vorübergehendes Revier abzustecken, aus dem Rivalen und noch nicht laichbereite Weibchen vertrieben werden. Sind Weibchen hingegen interessiert, versuchen die Männchen sie zum späteren Laichplatz zu locken.

Abgelaicht wird meist am Morgen bis Mittag des Folgetags. Ist zu erkennen, dass die Weibchen deutlich dünner als am Vortag sind, kann man die Zuchttiere zurück in das normale Aquarium setzen. Ist das noch nicht der Fall, lässt man ihnen einen weiteren Vormittag Zeit. Spätestens dann sollten die Altfische allerdings umgesetzt werden, denn hat es mit dem Laichen bereits am ersten Morgen geklappt, schlüpfen jetzt bald die Larven (nach ca. 36-48 Stunden).

Je nach Umgebungstemperatur dauert es noch ein bis zwei Tage, bis die zunächst auf dem Boden liegenden und später an den Aquarienscheiben und sonstigen Einrichtungsgegenständen anhaftenden Larven freischwimmen. Dann ist es an der Zeit, mit dem Füttern zu beginnen. Zunächst bewältigen die kleinen Fische Paramecien oder passendes Staubfutter von einer Größe zwischen 0,005 und 0,05 Millimetern(!). Klappt es mit dem Anfüttern und der Nachwuchs wächst kontinuierlich weiter, dann kann später auf Artemia-Nauplien, feinstes Tümpelfutter und ergänzend gröberes Staubfutter umgestiegen werden.

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Vergesellschaftung: Diese Bärblinge sind absolut friedfertig und können eigentlich mit anderen Friedfischen wie den üblichen Lebendgebärenden, Panzerwelsen, usw. vergesellschaftet werden. Ihre volle Schönheit und ihr gesamtes Verhaltensspektrum entfalten sie allerdings im Artaquarium, wenn sie in einer losen Gruppe von 20 und mehr Fischen gepflegt werden.

Besonderes: Innerhalb der Gattung Danio bildet Danio choprae gemeinsam mit den Schwesterarten Danio flagrans und D. htamanthinus eine verwandtschaftlich engere Gruppe relativ klein bleibender Fische. Im Handel findet man überwiegend Glühlichtbärblinge, hin und wieder wurden aber auch schon Danio flagrans importiert.  

Richtiges Einsetzen der Fische: Schneiden Sie diese Beutel vorsichtig am Knoten auf und geben Sie den Inhalt samt Fischen in einen kleinen Eimer (den anschließend unbedingt abdecken). Danach können Sie langsam Aquarienwasser zugeben, damit die Tiere behutsam an die neuen Wasserbedingungen gewöhnt werden. Nach ungefähr 20 Minuten fangen Sie die Tiere vorsichtig aus dem Eimer und geben sie ohne das Wasser aus dem Gefäß in das Aquarium.

Bitte beachten: Färbung und Zeichnung sind bei dieser Art individuell ausgeprägt, daher können die gelieferten Tiere von den Abbildungen geringfügig abweichen.

Diese Fische können deutschlandweit versandt werden. Die Lieferung erfolgt ausschließlich per Übernachtzustellung und durch einen zugelassenen Tiertransport. Die Versandtage sind Montag bis Donnerstag.

Beachten Sie bei Angabe der Lieferadresse, dass dort die Annahme der Lieferung gewährleistet ist. Auch die Angabe einer Telefonnummer kann helfen. Eine Anlieferung an eine Packstation ist nicht möglich.

Die gesunde Ankunft Ihrer Tiere liegt uns sehr am Herzen. Bei Bestellungen bis spätestens Mittwoch, 10 Uhr, können die Tiere meist noch in der gleichen Woche versandt werden. Bei später eintreffenden Bestellungen kann es passieren, dass der Versand erst in der Folgewoche erfolgt, weil er beim Transportunternehmen angemeldet werden muss und wir die Fische auch auf die Reise vorbereiten müssen.

Zum Wohle der Tiere behalten wir uns vor, bei extremer Hitze oder Kälte (Temperaturen über 30 °C und unter 0 °C), den Versand auf andere Tage zu verlegen. Wir können nur die lebende Ankunft der Tiere beim Kunden garantieren. In den kalten Monaten von November bis April erfolgt der Versand gegebenenfalls mit Heatpacks und – egal zu welcher Jahreszeit – stets in dickwandigen Styroporboxen.

Die zur Bestellung gehörende Rechnung geht Ihnen vorab per E-Mail im PDF-Format zu.

Das Widerrufsrecht ist ausgeschlossen bei Waren, die nach speziellen Wünschen des Kunden angefertigt wurden, sowie bei schnell verderblicher Ware. Dazu gehören auch diese Wirbeltiere.

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