Orangeflossenbärbling, Danio quagga


Orangeflossenbärbling, Danio quagga

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Orangeflossenbärbling, Danio quagga
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Umgangssprachlich: Orangeflossenbärbling

Größe: bis 4,5 cm; geliefert werden geschlechtsreife Tiere

Lebenserwartung: mehr als 4 Jahre

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Empfohlene Aquariengröße: ab 80 Liter aufwärts

Wasserwerte: Temperatur 16-26 °C; pH 6,5-7,5; Härte < 12 °dH

Ernährung: In der Natur sind die Fische nicht wählerisch. Meist erbeuten sie Anflugnahrung und aquatile Insektenlarven. Im Aquarium nehmen die Allesfresser besonders gerne qualitativ hochwertiges Futtergranulat an. Lebend- und Frostfutter sowie Flockenfutter erfüllen ebenfalls ihren Zweck.

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Haltung: Diese Fische aus dem asiatischen Land Myanmar leben in kleinen Fließgewässern, deren Ränder oft durch die Ufervegetation beschattet werden. Sinnvoll ist eine eine Aquarieneinrichtung mit Sand oder Kies als Bodensubstrat. Als ergänzende Dekorationsmittel kann man einige größere Flusskiesel und/oder Moorkienholz verwenden.

Sämtliche Wasserpflanzen werden von den Fischen nicht weiter beachtet, weshalb sich vielfältige Einrichtungsvariationen ergeben. Wichtig sind dicht begrünte Bereiche zu den Rändern hin und im Hintergrund, damit die Fische sich auch einmal zurückziehen können. Mit Schwimmpflanzen lassen sich beschattete Zonen schaffen. Die Reflexfarben der meisten Bärblinge kommen besonders gut zur Geltung, wenn eine Lichtquelle das Aquarium leicht schräg von vorne beleuchtet.

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Für den nötigen Sauerstoffeintrag und die Wasserbewegung sorgt am besten ein handelsüblicher Innen- oder Außenfilter. Darüber hinaus trägt ein regelmäßiger Wasserwechsel zum Wohlbefinden der Fische bei. Dabei dürfen auch größere Mengen Wasser gewechselt werden, eine Temperaturanpassung ist nicht unbedingt nötig, wenn das Tauschwasser im oben angegebenen Bereich bleibt.

Wichtig ist es bei diesen schwimmfreudigen Bärblingen, das Aquarium gut abzudecken. Werden die Fische verschreckt, dann können sie hektisch durch das Becken schießen und im Extremfall sogar herausspringen.

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Vermehrung: Die Geschlechtsunterscheidung ist bei dieser Art nicht ganz einfach, allerdings sind laichbereite Weibchen runder und leicht blasser sind als die kleiner bleibenden Männchen. Ob im sehr gut und dicht bewachsenen Gesellschaftsaquarium Zufallszuchten möglich sind, ist schwierig zu beantworten, denn dazu gibt es bisher zu wenige Beobachtungen. Wer die Art vermehren möchte, sollte deshalb besser ein separates Aquarium so einrichten, dass die Fische zur Zucht als Paar oder kleine Gruppe (mehr Männchen als Weibchen) gezielt angesetzt werden können.

Praktisch alle Danio sind Freilaicher, die ihre Geschlechtsprodukte auf oder zwischen feinem Pflanzenmaterial abgeben. Da sie den eigenen Eiern aber auch nachstellen, sollte man ihnen dies erschweren. Dazu lässt sich beispielsweise ein Laichrost oder Laichrost so einbringen, dass es die Fische vom Laich fernhält, der nach der Abgabe der Geschlechtsprodukte auf den Aquarienboden absinkt. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch auf eine mehrere Zentimeter dicke Lage aus grobem Kies zurückgreifen. Hier kommen die Fische ebenfalls nicht an die in die Zwischenräume gerieselten Eier.

Das Wasser im Zuchtbecken sollte ähnlich wie in den natürlichen Lebensräumen weich und schwach sauer sein. Die optimale Wassertemperatur beträgt 23-24 °C.  Zur Eingewöhnung werden die Zuchttiere mittags bis nachmittags in das leicht gefilterte oder belüftete Aquarium umgesetzt. Abgelaicht wird wie bei vielen anderen Bärblings- und Barbenarten meist am nächsten Morgen bis Mittag. Sind die Weibchen dann deutlich dünner als am Vortag, kann man die Zuchtpaare zurück in ihr normales Aquarium setzen. Ist das nicht der Fall, dann gibt man ihnen einen weiteren Vormittag. Spätestens dann sollten sie allerdings entfernt werden, denn hat es mit dem Laichen bereits am ersten Morgen geklappt, schlüpfen jetzt bald die Larven (nach ca. 36 Stunden).

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Je nach Umgebungstemperatur dauert es noch weitere Tage, bis die zunächst auf dem Boden liegenden oder anhaftenden Larven freischwimmen. Dann sollte zugefüttert werden. Man kann als Erstnahrung feinstes Staubfutter oder Infusorien anbieten. Klappt es mit dem Anfüttern, dann nehmen die Jungfische wenig später auch Artemia-Nauplien und feinstes Tümpelfutter.

 

Vergesellschaftung: Diese Bärblinge sind zwar sehr friedlich, aber auch unermüdliche Schwimmer. Fische, die eher ruhig im Wasser stehen, könnten sich durch sie belästigt fühlen. Wir empfehlen als Begleitfische beispielsweise solche Arten, die im Verbreitungsgebiet der Danio kyathit vorkommen. Dazu gehören weitere Bärblinge, wie Danio quagga, D. choprae oder D. nigrofasciatus, aber auch asiatische Barben und Schmerlen.

Besonderes: Nahe verwandt mit den gestreiften Danio quagga sind die meist gepunkteten Danio kythit. Zwischen den Fischen mit Punktmuster finden sich in der Natur vereinzelt auch Exemplare mit Streifenmuster. Ob es sich bei denen auch um Danio quagga handelt, ist bisher ungeklärt.

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Richtiges Einsetzen der Fische: Schneiden Sie diese Beutel vorsichtig am Knoten auf und geben Sie den Inhalt samt Fischen in einen kleinen Eimer. Anschließend können Sie langsam Aquarienwasser zugeben, damit die Tiere behutsam an die neuen Wasserbedingungen gewöhnt werden. Nach ungefähr 20 Minuten fangen Sie die Tiere vorsichtig aus dem Eimer und geben sie ohne das Wasser aus dem Gefäß in das Aquarium.

Bitte beachten: Färbung und Zeichnung sind bei dieser Art individuell ausgeprägt, daher können die gelieferten Tiere von den Abbildungen geringfügig abweichen.

Diese Fische können deutschlandweit versandt werden. Die Lieferung erfolgt ausschließlich per Übernachtzustellung und durch einen zugelassenen Tiertransport. Die Versandtage sind Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag.

Beachten Sie bei Angabe der Lieferadresse, dass dort die Annahme der Lieferung gewährleistet ist. Auch die Angabe einer Telefonnummer kann helfen. Eine Anlieferung an eine Packstation ist nicht möglich.

Die gesunde Ankunft Ihrer Tiere liegt uns sehr am Herzen. Bei Bestellungen bis spätestens Dienstag, 10 Uhr, können die Tiere meist noch in der gleichen Woche versandt werden. Bei später eintreffenden Bestellungen kann es passieren, dass der Versand erst in der Folgewoche erfolgt, weil er angemeldet werden muss und wir die Fische auch auf den Transport vorbereiten müssen.

Zum Wohle der Tiere behalten wir uns vor, bei extremer Hitze oder Kälte (Temperaturen über 30 °C und unter 0 °C), den Versand auf andere Tage zu verlegen. Wir können nur die lebende Ankunft der Tiere beim Kunden garantieren. In den kalten Monaten von November bis April erfolgt der Versand gegebenenfalls mit Heatpacks und – egal zu welcher Jahreszeit – stets in dickwandigen Styroporboxen.

Die zur Bestellung gehörende Rechnung geht Ihnen vorab per E-Mail im PDF-Format zu.

Das Widerrufsrecht ist ausgeschlossen bei Waren, die nach speziellen Wünschen des Kunden angefertigt wurden, sowie bei schnell verderblicher Ware. Dazu gehören auch diese Wirbeltiere.

 

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