Zwergleopardbärbling, Danio tinwini


Zwergleopardbärbling, Danio tinwini

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Zwergleopardbärbling, Danio tinwini
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Wissenschaftlicher Name: Danio tinwini

Umgangssprachlich: Zwergleopardbärbling, Punktierter Zwergdanio

Größe: bis 2-3 cm; geliefert werden geschlechtsreife Tiere

Lebenserwartung: 3-4 Jahre

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Empfohlene Aquariengröße: ab 30 Liter aufwärts

Wasserwerte: Temperatur 15-26 °C; pH 6,5-7,5; Härte < 12 °dH

Ernährung: In der Natur sind die Fische nicht wählerisch. Meist erbeuten sie Anflugnahrung und aquatile Insektenlarven. Im Aquarium nehmen die Allesfresser besonders gerne qualitativ hochwertiges Futtergranulat an. Lebend- und Frostfutter sowie Flockenfutter erfüllen ebenfalls ihren Zweck. Wichtig ist es, keine zu großen Futterbrocken zu reichen!

Haltung: Diese Fische aus dem asiatischen Land Myanmar (früher: Burma) leben in kleinen Fließgewässern, deren Ränder oft durch die Ufervegetation beschattet werden. Daran angelehnt ist eine Aquarieneinrichtung mit Sand oder Kies als Bodensubstrat sinnvoll. Als ergänzende Dekorationsmittel kann man einige größere Flusskiesel und/oder Moorkienholz verwenden.

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An Wasserpflanzen zeigen die kleinen Bärblinge höchstens als Laichmedium Interesse, weshalb sich vielfältige Einrichtungsideen ergeben. Wichtig sind dicht begrünte Bereiche zu den Rändern hin und im Hintergrund, damit die Fische sich auch einmal zurückziehen können. Mit Schwimmpflanzen lassen sich beschattete Zonen schaffen. Die Reflexfarben der meisten Bärblinge kommen besonders gut zur Geltung, wenn eine Lichtquelle das Aquarium leicht schräg von vorne (oben) beleuchtet.

Für den Sauerstoffeintrag und die Wasserbewegung sorgt ein handelsüblicher Innen- oder Außenfilter. Darüber hinaus trägt ein regelmäßiger Wasserwechsel zum Wohlbefinden der Fische bei. Dabei dürfen auch größere Mengen Wasser gewechselt werden, eine spezielle Temperaturanpassung ist nicht unbedingt nötig, wenn das Tauschwasser im oben angegebenen Bereich bleibt.

Wichtig ist es bei allen schwimmfreudigen Bärblingen, das Aquarium gut abzudecken. Erschrecken sich die Fische, dann können sie panisch durch das Becken schießen und im Extremfall sogar herausspringen.

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Vermehrung: Die Geschlechtsunterscheidung ist bei dieser Art nicht ganz einfach, besonders weil die Tiere sich praktisch immer in Bewegung befinden. Allerdings sind laichbereite Weibchen runder und leicht blasser als die minimal kleiner bleibenden Männchen. Ob im sehr gut und dicht bewachsenen Gesellschaftsaquarium Zufallszuchten möglich sind, ist schwierig zu beantworten, denn dazu gibt es bisher zu wenige Beobachtungen. Wer die Art vermehren möchte, sollte deshalb besser ein separates Aquarium so einrichten, dass die Fische zur Zucht als Paar oder kleine Gruppe (mehr Männchen als Weibchen) gezielt angesetzt werden können.

Praktisch alle Danio sind Freilaicher, die ihre Geschlechtsprodukte auf oder zwischen feinem Pflanzenmaterial abgeben. Da sie den eigenen Eiern aber auch nachstellen, sollte man ihnen dies erschweren. Dazu lässt sich beispielsweise ein Laichgitter oder Laichrost so einbringen, dass es die Fische vom Laich fernhält, der nach der Abgabe der Geschlechtsprodukte auf den Aquarienboden absinkt. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch auf eine mehrere Zentimeter dicke Lage aus grobem Kies zurückgreifen. Hier kommen die Fische ebenfalls nicht an die in die Zwischenräume gerieselten Eier.

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Das Wasser im Zuchtbecken sollte ähnlich wie in den natürlichen Lebensräumen weich und schwach sauer sein. Die optimale Wassertemperatur beträgt 21-23 °C.  Zur Eingewöhnung werden die Zuchttiere mittags bis nachmittags in das leicht gefilterte oder belüftete Aquarium umgesetzt. Abgelaicht wird, wie bei vielen anderen Bärblings- und Barbenarten zu beobachten, meist am nächsten Morgen bis Mittag. Sind die Weibchen dann deutlich dünner als am Vortag, kann man die Zuchtpaare zurück in ihr normales Aquarium setzen. Ist das nicht der Fall, dann gibt man ihnen einen weiteren Vormittag. Spätestens dann sollten sie allerdings entfernt werden, denn hat es mit dem Laichen bereits am ersten Morgen geklappt, können bald die ersten Larven schlüpfen (etwa nach ca. 36 Stunden).

Je nach Umgebungstemperatur dauert es noch weitere Tage, bis die zunächst auf dem Boden liegenden oder anhaftenden Larven freischwimmen. Dann sollte zugefüttert werden. Man kann als Erstnahrung feinstes Staubfutter oder Infusorien anbieten. Klappt es mit dem Anfüttern, dann nehmen die Jungfische wenig später auch Artemia-Nauplien und feinstes Tümpelfutter an.

Vergesellschaftung: Diese Zwergbärblinge sind zwar sehr friedlich, aber auch ausdauernde Schwimmer. Andere kleine Fische, die eher ruhig im Wasser stehen, könnten sich durch sie belästigt fühlen. Wir empfehlen als Begleitfische beispielsweise kleine Salmler, Lebendgebärende oder Panzerwelse. Auch ein Biotopaquarium mit Arten aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet, beispielsweise Danio choprae oder D. kyathit, aber auch mit asiatischen Barben und Schmerlen kann reizvoll sein.

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Besonderes: Nahe verwandt mit Danio tinwini ist Danio nigrofasciatus, der ähnlich klein bleibt, auch wenn in der Literatur dazu teils widersprüchliche Aussagen gemacht werden.

Richtiges Einsetzen der Fische: Schneiden Sie diese Beutel vorsichtig am Knoten auf und geben Sie den Inhalt samt Fischen in einen kleinen Eimer. Anschließend können Sie langsam Aquarienwasser zugeben, damit die Tiere behutsam an die neuen Wasserbedingungen gewöhnt werden. Nach ungefähr 20 Minuten fangen Sie die Tiere vorsichtig aus dem Eimer und geben sie ohne das Wasser aus dem Gefäß in das Aquarium.

Bitte beachten: Färbung und Zeichnung sind bei dieser Art individuell ausgeprägt, daher können die gelieferten Tiere von den Abbildungen geringfügig abweichen.

Diese Fische können deutschlandweit versandt werden. Die Lieferung erfolgt ausschließlich per Übernachtzustellung und durch einen zugelassenen Tiertransport. Die Versandtage sind Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag.

Beachten Sie bei Angabe der Lieferadresse, dass dort die Annahme der Lieferung gewährleistet ist. Auch die Angabe einer Telefonnummer kann helfen. Eine Anlieferung an eine Packstation ist nicht möglich.

Die gesunde Ankunft Ihrer Tiere liegt uns sehr am Herzen. Bei Bestellungen bis spätestens Dienstag, 10 Uhr, können die Tiere meist noch in der gleichen Woche versandt werden. Bei später eintreffenden Bestellungen kann es passieren, dass der Versand erst in der Folgewoche erfolgt, weil er angemeldet werden muss und wir die Fische auch auf den Transport vorbereiten müssen.

Zum Wohle der Tiere behalten wir uns vor, bei extremer Hitze oder Kälte (Temperaturen über 30 °C und unter 0 °C), den Versand auf andere Tage zu verlegen. Wir können nur die lebende Ankunft der Tiere beim Kunden garantieren. In den kalten Monaten von November bis April erfolgt der Versand gegebenenfalls mit Heatpacks und – egal zu welcher Jahreszeit – stets in dickwandigen Styroporboxen.

Die zur Bestellung gehörende Rechnung geht Ihnen vorab per E-Mail im PDF-Format zu.

Wissenschaftlicher Name: Danio tinwini

Umgangssprachlich: Zwergleopardbärbling

Größe: 2-3 cm

Lebenserwartung:  mehr als 3 Jahre

Empfohlene Aquariengröße: ab 45x30

Wasserwerte: Temperatur 18-26 °C; pH-Wert 6,5-7,5; Härte < 12° GH

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Ernährung: In den natürlichen Lebensräum dürfte überwiegend Anflugnahrung und Wasserinsekten nachgestellt werden. BWerden die Fische im Aquarium  gehalten, muss zugefüttert werden. Das Nahrungsspektrum ist sehr groß und reicht von Kunst-, über Frost- bis zu Lebendfutter. Wichtig ist es,  nicht zu große Futterbrocken zu reichen, denn was nicht bewältigt werden kann, belastet das Wasser.

Haltung: Auch wenn die Lebensgewässer dieser Art hinsichtlich der Unterwasservegetation nur wenig Abwechslung bieten, kann man das Aquarium nach den eigenen Präferenzen einrichten. Als Bodengrund empfiehlt sich Sand oder feiner Kies, gröberer Kies oder Steine schaffen Abwechslung. Als Begrünung werden dann verschiedene Wasserpflanzen eingesetzt, wobei man sich am besten vorher informiert, ob sie mit den Wasserwerten für die Fische auch zurecht kommen. Wenn das Aquarium hell beleuchtet wird, sollte man auch auf Schwimmpflanzen zurückgreifen. Mit ihnen lassen sich Schattenzonen schaffen, in die sich die Fische manchmal zurückziehen.

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Vermehrung: Diese kleinen Friedfische lassen sich nach zahlreichen Methoden züchten. Hier sollte jede(r) selbst herausfinden, was die richtige Vorgehensweise ist. Man kann die Fische paarweise ansetzen, als kleine Zuchtgruppe aus einem Männchen und mehreren Weibchen oder, wie im aufgezeigten Beispiel, als größere gemischte Gruppe:

Das Paarungsverhalten beginnt in einer Gruppe von Reisfischen oft bereits am frühen Morgen. Ein Männchen umkreist in ritualisierter Form mit weit gespreizten Flossen ein auserwähltes Weibchen. Nur wenn dieses auch paarungswillig ist, flieht es nicht zurück in die Gruppe, sondern reagiert zunächst abwartend auf die Annäherungsversuche des Männchens. Bei der später folgenden, zeitlich kurzen Paarung schmiegt sich das Männchen, unterstützt durch seine Rücken- und Afterflosse, dicht an die Partnerin. In dieser Stellung werden von beiden die Geschlechtsprodukte abgegeben, wodurch die Eier befruchtet werden.

Die Laichkörner besitzen auf der Oberfläche kleine Widerhäkchen, was ihnen eine gewisse Haftfähigkeit verleiht. Außerdem hängen sie einzeln an Fäden, die wiederum miteinander so vebunden sind, dass die Weibchen die Eier in Traubenform am Hinterleib mit sich tragen. Je nach Alter und Verfassung des Tieres sowie den sonstigen Umständen können das wenige Laichkörner bis über 30 Stück sein.

Im Tagesverlauf, oft schon nach wenigen Stunden, werden die Laichkörner dann am verfügbaren Substrat abgestreift. Von nun an sind sie sich selbst überlassen. Weibchen in guter Kondition laichen während der Fortpflanzungszeit oft über eine längere Periode täglich ab. Diese kann mehrere Wochen dauern.

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Mittels einer Lupe lässt sich die Entwicklung der Fischlarve durch die klare Eihaut sehr gut verfolgen. In Abhängigkeit von der Wassertemperatur schlüpfen die dann etwa 4-5 mm großen Jungfische nach 6-14 Tagen. Der anfangs manchmal noch vorhandene Dottervorrat ist schnell aufgebraucht. Der Nachwuchs muss deshalb sehr schnell selbständig auf Nahrungssuche gehen.

Bei regelmäßigem Wasserwechsel, Temperaturen um 24 °C und Futtergaben mehrmals am Tage werden die Jungfische bereits zum Ende des dritten Lebensmonats geschlechtsreif. Die Weibchen setzen anfangs allerdings nur wenige und zudem kleine Eier ab.

Vergesellschaftung: Medaka sind ausgesprochene Friedfische, die man durchaus mit anderen Fischarten ähnlichen Temperaments vergesellschaften kann, wenn für alle Fische die Wasserparameter passen. Selbst die gemeinsame Haltung mit Zwerggarnelen ist möglich. Vereinzelt wird in dieser Konstellation sogar Nachwuchs aufkommen, wenn das Aquarium bis zur Wasseroberfläche dicht bepflanzt und mit Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet ist.

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Richtiges Einsetzen der Fische: Wir benutzen für diese Art Fischtransportbeutel. Schneiden Sie diese Beutel am Knoten vorsichtig auf und geben Sie den Inhalt samt Fischen in einen kleinen Eimer. Anschließend können Sie das Gefäß langsam weiter mit Aquarienwasser auffüllen, damit die Tiere behutsam an die neuen Bedingungen gewöhnt werden. Nach ungefähr 20 Minuten fangen Sie die Tiere vorsichtig aus dem Eimer und setzen sie ohne das Wasser aus dem Gefäß in das Aquarium.

Bitte beachten: Geliefert werden junge Paare bei einsetzender Geschlechtsreife. Die Färbung ist bei dieser Zuchtform individuell ausgeprägt, daher können die gelieferten Tiere von den Abbildungen geringfügig abweichen. Besonders die Körperfarbe wird mit zunehmendem Alter kräftiger. Um die Farben besonders zur Geltung zu bringen, sollte das Gefäß, in dem die Fische leben, möglichst hell sein.

Diese Fische können deutschlandweit versandt werden. Die Lieferung erfolgt nur per Übernachtzustellung und durch einen zugelassenen Tiertransport. Die Versandtage sind normalerweise Montag bis Donnerstag.

Beachten Sie bei Angabe der Lieferadresse, dass dort die Annahme der Lieferung gewährleistet ist. Eine Anlieferung an eine Packstation ist nicht möglich. Die Angabe einer Telefonnummer, unter der Sie am Ankunftstag zu erreichen sind, ist sinnvoll.

Die gesunde Ankunft Ihrer Tiere liegt uns sehr am Herzen. Bei Bestellungen bis spätestens Mittwoch, 10 Uhr, können die Tiere meist noch in der gleichen Woche versandt werden. Bei später eintreffenden Bestellungen kann es passieren, dass der Versand erst in der Folgewoche erfolgt, weil er angemeldet werden muss und wir die Fische auch auf den Transport vorbereiten müssen.

Zum Wohle der Tiere behalten wir uns vor, bei extremer Hitze oder Kälte (Temperaturen über 30 °C und unter 6 °C), den Versand auf andere Tage zu verlegen. Wir können nur die lebende Ankunft der Tiere beim Kunden garantieren. In den kalten Monaten von November bis April erfolgt der Versand gegebenenfalls mit Heatpacks und – egal zu welcher Jahreszeit – stets in dickwandigen Styroporboxen.

Die zur Bestellung gehörende Rechnung geht Ihnen vorab per E-Mail im PDF-Format zu.

Das Widerrufsrecht ist ausgeschlossen bei Waren, die nach speziellen Wünschen des Kunden angefertigt wurden, sowie bei schnell verderblicher Ware. Dazu gehören auch diese Wirbeltiere.

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